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Der Notfall-Navigator
Eine App, die auch dann funktioniert, wenn nichts mehr funktioniert. Bei einem großflächigen Stromausfall bricht das Mobilfunknetz als Erstes zusammen — eine Notfall-App, die dann eine Internetverbindung braucht, ist wertlos.
Offline-fähig
Alle Kerninhalte ohne Netz
WCAG 2.1 AA
Barrierefrei nach internationalem Standard
Kostenlos
Basisversion dauerhaft — Konto optional
Was die App leistet
Vier Bausteine, die im Ernstfall zusammenspielen — und im Alltag beim Vorsorgen helfen.
Rettermodus
Führt Schritt für Schritt durch den akuten Notfall: Erste Hilfe, Notruf, Standort des nächsten Defibrillators.
Einschätzungshilfe
Unterstützt mit geführten Fragen dabei, eine gesundheitliche Lage einzuordnen — und macht unmissverständlich klar, wann der Notruf zu wählen ist.
Vorsorge-Werkzeuge
Checklisten für Notvorrat, Hausapotheke und Dokumente — dazu ein digitaler Vorsorge-Ordner.
Wissensbereich
Verständlich aufbereitete Inhalte zu Erster Hilfe, Brandschutz und Krisenvorsorge — geprüft und mit Quellenangabe.
Was verbindlich gilt
Diese vier Punkte sind keine Ziele, sondern Bedingungen. Eine App, die sie nicht erfüllt, veröffentlichen wir nicht.
- Offline-Fähigkeit für alle Kerninhalte — die App muss im Blackout funktionieren, sonst versagt sie genau dann, wenn sie gebraucht wird.
- Barrierefreiheit nach dem internationalen Standard WCAG 2.1, Stufe AA.
- Hosting in Deutschland, strenger Datenschutz, keine Weitergabe von Daten an Dritte.
- Die Basisversion bleibt dauerhaft kostenlos — und ohne Anmeldung nutzbar.
Wo wir stehen
Ein funktionierender Prototyp existiert. Die technische Grundlage steht, die Kernfunktion arbeitet.
Was noch aussteht, ist der Weg zur ersten öffentlichen Version: Stabilität, vollständige Offline-Fähigkeit, umfassende Barrierefreiheit, geprüfte Inhalte — und ausführliche Tests mit echten Nutzerinnen und Nutzern, ausdrücklich auch mit Menschen mit Behinderung.
Was der Notfall-Navigator nicht ist
Der Notfall-Navigator stellt keine Diagnose und ersetzt weder Ärztin oder Arzt noch den Notruf.
Er hilft dabei, eine Lage einzuordnen und im Zweifel schnell die richtige Nummer zu wählen. Der Weg zum Notruf ist aus jeder Situation der App heraus der kürzeste.
Bevor die App außerhalb unseres Teams getestet wird, sind Datenschutz und rechtliche Verantwortung geklärt. Diese Reihenfolge halten wir ein, auch wenn sie uns Zeit kostet.
Datenschutz bei Gesundheitsdaten
Unsere App berührt Gesundheitsdaten — die sensibelste Kategorie persönlicher Informationen überhaupt. Wir gehen entsprechend damit um.
Datensparsamkeit
Was nicht erhoben wird, kann nicht verloren gehen. Eingaben werden so weit wie möglich lokal auf dem Gerät verarbeitet.
Konto optional
Ein Nutzerkonto ist möglich, aber nicht nötig: Ohne Konto stehen Ihnen praktisch alle Informationen und Werkzeuge offen. Nur das Speichern eigener Daten und Verläufe setzt ein Konto voraus. Keine Tracking-Profile, keine Weitergabe an Dritte.
Hosting in der EU
Ausschließlich in Deutschland beziehungsweise der Europäischen Union.
Verständlich erklärt
Eine Datenschutzerklärung, die man versteht — auch in Leichter Sprache.
Barrierefreiheit ist kein Zusatz
Der Ausschluss besonders gefährdeter Menschen ist eines der Probleme, gegen die wir antreten. Eine Organisation, die dieses Problem benennt und dann selbst unzugängliche Angebote baut, hätte ihre Existenzberechtigung verspielt.
Menschen mit Behinderung sind bei uns nicht Testpersonen am Ende des Prozesses, sondern Beteiligte von Beginn an.
| Was wir umsetzen | Wofür |
|---|---|
| WCAG 2.1 Stufe AA | Kontraste, Schriftgrößen, vollständige Bedienbarkeit ohne Maus |
| Screenreader-Tauglichkeit | Für blinde und sehbehinderte Menschen |
| Leichte Sprache | Für Menschen mit Lernschwierigkeiten, kognitiven Einschränkungen oder geringen Deutschkenntnissen |
| Gebärdensprache | Videos für die wichtigsten Inhalte |
| Zwei-Sinne-Prinzip | Information wird gleichzeitig sichtbar und hörbar vermittelt |
| Mehrsprachigkeit | Zunächst Englisch, Türkisch und Arabisch |
Der Weg zur Version 1.0
Wir sagen offen, wo wir stehen — und was noch fehlt.
| Etappe | Was passiert |
|---|---|
| Erprobung | Test mit einer kleinen Gruppe, nachdem Datenschutz und Stabilität gesichert sind |
| Nutzertests | 20 bis 30 Testerinnen und Tester aus verschiedenen Altersgruppen und Lebenslagen; die App wird auf dieser Grundlage überarbeitet |
| Version 1.0 | Öffentlich verfügbar: vollständig offline-fähig, barrierefrei, mit ausgearbeiteten Inhalten zu Notvorrat, Stromausfall, Hochwasser und Erster Hilfe |
| Ausbau | Mehrsprachigkeit, Gebärdensprach-Videos, vertiefende Lernmodule |
Der Notfall-Navigator entsteht ehrenamtlich.
Damit aus dem Prototyp eine App wird, die Leben retten kann, brauchen wir Entwicklerinnen, Fachleute und Unterstützung.
Prototyp testen
Schauen Sie sich den aktuellen Stand an und geben Sie uns Rückmeldung.
Mitentwickeln
Wir suchen Entwicklung, Barrierefreiheit, Design und Redaktion.
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