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Startseite / Transparenz

Wovon wir leben

Transparenz ist keine Kür.

Wir halten es für eine Frage der Redlichkeit, offen zu sagen, wovon eine Organisation lebt — und was sie kostet. Deshalb finden Sie hier Zahlen statt Absichtserklärungen.

Was uns der Anfang kostet →Unterstützen

  • max. 30 %

    trägt ein einzelner Geldgeber am Jahresbudget

  • 100 %

    der Gewinne fließen in den Zweck zurück — rechtlich bindend

  • jährlich

    veröffentlichen wir einen Wirkungs- und Finanzbericht

Wo wir stehen

Ehrlich gesagt: am Anfang

  • Die GzV befindet sich in Gründung. Die Satzung liegt vor, die Gemeinnützigkeit ist beim Finanzamt Ludwigsburg beantragt.
  • Der Notfall-Navigator existiert als funktionierender Prototyp. Er ist noch kein fertiges Produkt.
  • Die Organisation wird ehrenamtlich getragen. Wir stehen am Anfang und suchen Menschen, die mitbauen.

Wir sagen das offen, statt einen Status zu behaupten, den wir noch nicht haben.

Finanzierung

Der Weg in vier Phasen

Wir sagen auch, was wir nicht erwarten: Strukturelle Fördermittel sind realistisch anderthalb bis zwei Jahre entfernt. Sie setzen voraus, dass etwas vorzeigbar da ist. Bis dahin tragen Eigenleistung und Spenden.

PhaseGrundlage
Vor der Gründung (jetzt)Eigenleistung und unbezahlte Arbeit. Die Organisation trägt sich derzeit ausschließlich über die Zeit, die Menschen ehrenamtlich einbringen.
Erstes JahrSpenden, Sachspenden und unentgeltliche Leistungen aus unserem Netzwerk. Wir bewerben uns um Technologieprogramme, die gemeinnützigen Organisationen kostenlose Infrastruktur bereitstellen.
Jahr zwei bis dreiErste strukturelle Förderung: Stiftungen, kommunale Kooperationen, Programme des Bundes im Bevölkerungsschutz. Dazu erste Einnahmen aus Kursen und Materialien.
Ab Jahr vierEine gemischte Finanzierung, bei der mindestens 40 Prozent der laufenden Kosten aus eigener Arbeit stammen — Kurse, Lizenzen, Materialien.
Zahlen

Was die Anfangsphase kostet

Der weitaus größte Teil unserer Arbeit ist unbezahlt. An echtem Geld brauchen wir zu Beginn erstaunlich wenig.

PostenEinmaligJährlich
Gründung (Notar, Handelsregister)150–200 €
Technische Infrastruktur, Hosting500–1.500 €
Weiterentwicklung der App zur ersten Versionbis 8.000 €
Materialien und Produktentwicklung1.000–5.000 €
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit500–2.000 €
Rechts- und Steuerberatung500–1.500 €500–1.000 €

Jeder Euro, der hier ankommt, wird zu Wissen, das Menschen im Ernstfall hilft. Das ist ein gutes Verhältnis.

Woraus wir uns finanzieren

Fünf Säulen

QuelleWas dazugehört
SpendenPrivate Spenden, Unternehmensspenden, Sachspenden und unentgeltliche Leistungen
StiftungenFörderprogramme mit Schwerpunkt Zivilgesellschaft, Bildung, Krisenresilienz
Öffentliche FörderungProgramme des Bundes im Bevölkerungsschutz, Landesprogramme, kommunale Kofinanzierung, europäische Förderprogramme
KooperationenVereinbarungen mit Kommunen und Bildungseinrichtungen
Eigene AngeboteKurse, Lehrmaterialien, Vorsorge-Ordner und Notfall-Sets — als steuerbegünstigter Zweckbetrieb
Unsere Regeln im Umgang mit Geld

Fünf Selbstverpflichtungen

  • Kein Geldgeber trägt mehr als 30 Prozent unseres Jahresbudgets. Unabhängigkeit ist keine Haltung, sondern eine Rechenaufgabe.
  • Jede Spendenkampagne nennt ein konkretes, überprüfbares Ziel. Sie erfahren, wofür Ihr Geld verwendet wird.
  • Wir veröffentlichen jährlich einen Bericht über Wirkung und Finanzierung.
  • Gewinne fließen vollständig in die gemeinnützige Arbeit zurück — rechtlich bindend.
  • Was lebenswichtig ist, bleibt kostenlos.
Wirkung

Woran wir uns messen lassen

Zehntausend App-Installationen sind kein Erfolg, wenn niemand danach anders handelt. Wir messen deshalb nicht nur, was wir tun, sondern was sich verändert.

Was wir messenBeispiele
Was wir leistenErstellte und geprüfte Inhalte, gehaltene Kurse, erreichte Einrichtungen
Wen wir erreichenNutzerinnen und Nutzer der App, Kursteilnehmende — und ausdrücklich: wie viele davon zu den besonders gefährdeten Gruppen gehören
Was sich ändertHandlungssicherheit vor und nach einem Kurs, Anteil der Menschen mit angelegtem Notvorrat, richtige Ersteinschätzung in Testszenarien
Was gesellschaftlich wirktVerbreitung in Schulen und Kommunen; langfristig eine Entlastung von Rettungsdienst und Notaufnahmen
Unsere Quellen

Wir erfinden kein Wissen

Wir machen vorhandenes Wissen zugänglich — und sagen immer, woher es stammt.

  • Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe — Vorsorge, Notvorrat, Verhalten in Katastrophen
  • Robert-Koch-Institut — Infektionsschutz und gesundheitliche Lagen
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung — Erste Hilfe und Ausbildungsstandards
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung — verständliche Gesundheitskommunikation
  • Nationale Resilienzstrategie des Bundesministeriums des Innern (2022) und deren Evaluierung (2025)
  • Methodenhandbuch der Hochschule Bielefeld und das Resilienzprogramm des Arbeiter-Samariter-Bundes