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Startseite / Über uns

Wer wir sind

Gegründet aus Erfahrung.
Angetrieben von Überzeugung.

Die GzV ist keine Idee vom Schreibtisch aus. Sie entstand aus Jahren im Rettungsdienst, aus ehrenamtlicher Arbeit im Bevölkerungsschutz — und aus der Überzeugung, dass jeder Mensch in der Lage sein kann, im Ernstfall zu handeln.

Die Geschichte dahinter

Wie aus einer Beobachtung eine Organisation wurde

Arved Bröde arbeitet hauptberuflich im Rettungsdienst — und beobachtet dort seit Jahren etwas, das ihn nicht loslässt: Viele Menschen reagieren selbst auf einfache Notfallsituationen mit einer Hilflosigkeit, die nicht sein müsste. Nicht weil sie es nicht wollten. Sondern weil ihnen niemand gezeigt hat, was zu tun ist.

Diese Beobachtung war der Ursprung. Was als Idee für eine einfache Erste-Hilfe-Plattform namens „How to Rescue" begann — mit Anleitungen, Brandschutztipps und Sicherheitshinweisen für zuhause — wuchs mit jedem weiteren Einsatz, mit jeder Schicht, mit jedem ehrenamtlichen Projekt im Bevölkerungsschutz.

Aus „How to Rescue" wurde der Notfall-Navigator. Und aus dem Notfall-Navigator entstand die Gesellschaft für zivile Vorsorge — eine gemeinnützige Organisation, die nicht nur eine App betreibt, sondern die Frage stellt: Wie bauen wir in Deutschland eine echte Resilienzkultur auf?

Die GzV ist die Antwort auf diese Frage. Sie ist unabhängig, gemeinnützig und davon überzeugt, dass Vorsorge keine Angst braucht — sondern Befähigung.

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Im Rettungsdienst erlebt man täglich, wie viel ein einzelner Mensch in den entscheidenden Minuten bewirken kann — und wie oft diese Minuten ungenutzt vergehen, weil niemand wusste, was zu tun ist. Genau das wollte ich ändern.

Arved Bröde, Gründer der GzV

Unser Antrieb

Warum es die GzV braucht

Deutschland hat gute Strukturen im Katastrophenschutz. Was fehlt, ist die letzte Meile — der Weg von staatlichen Systemen zum einzelnen Menschen. Diese Lücke schließen wir.

🚑

Wissen aus der Praxis

Unsere Inhalte stammen nicht aus Lehrbüchern, sondern aus Jahren im Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz. Wir wissen, was im Ernstfall wirklich zählt.

Für alle — nicht für manche

Barrierefreiheit ist für uns kein Zusatz, sondern Grundlage. Wer im Ernstfall ausgeschlossen wird, trägt das größte Risiko. Das ändern wir.

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Ergänzung, keine Konkurrenz

Wir treten nicht in Wettbewerb zu BBK, NINA oder den Hilfsorganisationen. Wir verknüpfen das, was existiert — und machen es zugänglich.

Vom Gedanken zur Organisation

Unsere Geschichte

Die GzV ist kein Startup über Nacht. Sie ist das Ergebnis einer langen Entwicklung — aus Praxiserfahrung, ehrenamtlichem Engagement und dem konsequenten Weiterdenken einer einfachen Ausgangsfrage.

2023

„How to Rescue"

Erste Idee: eine einfache digitale Plattform mit Erste-Hilfe-Anleitungen, Brandschutztipps und Sicherheitshinweisen für den Alltag.

2025

Notfall-Navigator entsteht

Aus der einfachen Plattform wird eine Progressive Web App mit KI-gestütztem Symptom-Checker, Checklisten und Offline-Funktionalität.

2026

Gründung der GzV

Die Gesellschaft für zivile Vorsorge wird als gemeinnützige gUG in Ludwigsburg gegründet — mit klarem Auftrag: gesamtgesellschaftliche Resilienz durch bürgerliche Befähigung.

2026 – laufend

Im Aufbau

Gründungsverfahren läuft. §60a-Voranfrage gestellt. Das ehrenamtliche Team wächst. Der Notfall-Navigator geht in den ersten externen Test.

Nächste Schritte

Version 1.0 & erste Partnerschaften

Erste Kooperationen mit Hilfsorganisationen und Kommunen, Launch der öffentlich beworbenen Version 1.0, Ausbau der Bildungsangebote.

Wofür wir stehen

Unsere Grundsätze

Diese Prinzipien sind keine Marketingbotschaften. Sie sind die Grundlage jeder Entscheidung, die wir treffen.

1

Befähigung statt Angst

Wir kommunizieren nicht über Bedrohungen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wir geben Menschen das Wissen, das sie brauchen, um selbstwirksam zu handeln.

2

Barrierefrei von Anfang an

Inklusion ist kein Nachgedanke. Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen und Menschen mit Sprachbarrieren gehören zu unserer Kernzielgruppe — nicht zur Ausnahme.

3

Unabhängigkeit als Prinzip

Kein einzelner Förderer prägt unsere Inhalte. Kein Sponsor beeinflusst, was wir empfehlen. Unsere Unabhängigkeit ist die Grundlage unserer Glaubwürdigkeit.

4

Transparenz ohne Ausnahme

Wir veröffentlichen jährlich einen Wirkungsbericht. Alle Finanzierungsquellen werden offengelegt. Was wir tun, soll nachvollziehbar sein — für jeden.

Rechtsform & Struktur

Eine gemeinnützige Organisation im Aufbau

Die GzV wird als gemeinnützige Unternehmergesellschaft (gUG) mit Sitz in Ludwigsburg gegründet (2026). Die Gemeinnützigkeit ist beim Finanzamt Ludwigsburg beantragt. Die §60a-Voranfrage ist gestellt.

Unsere drei gemeinnützigen Zwecke gemäß § 52 AO:

  • Förderung des Katastrophenschutzes (§ 52 Abs. 2 Nr. 12 AO)
  • Förderung der Volksbildung (§ 52 Abs. 2 Nr. 7 AO)
  • Förderung der Hilfe für Menschen mit Behinderungen (§ 52 Abs. 2 Nr. 10 AO)

Alle Einnahmen fließen ausschließlich in den gemeinnützigen Zweck zurück. Es findet keine Gewinnausschüttung statt.

Das Projekt

Der Notfall-Navigator

Das erste und zentrale Projekt der GzV ist der Notfall-Navigator — eine offline-fähige Progressive Web App mit geprüften Notfallinformationen, Checklisten und einem KI-gestützten Symptom-Checker.

Kostenlos. Barrierefrei. Für alle.

Notfall-Navigator öffnen →

Unsere Haltung

Synergie statt Konkurrenz

Wir verstehen uns ausdrücklich nicht als Alternative zu Behörden und Hilfsorganisationen. Warn-Apps wie NINA warnen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz informiert. Die Hilfsorganisationen bilden aus.

Wir führen zusammen und übersetzen: Wir nehmen fachlich geprüftes Wissen aus verschiedenen Quellen und machen daraus etwas, das man versteht und anwenden kann — barrierefrei, praxisnah, an einem Ort.

Wir bauen nichts auf, was es schon gibt. Wir bauen die Brücke, die fehlt.

Das Herzstück

Der Info-Hub — eine gemeinsame Wissensbasis

Warum bekommen Menschen auf dieselbe Frage unterschiedliche Antworten? Weil das Wissen über sechzehn Bundesländer, zahlreiche Behörden und ein Dutzend Hilfsorganisationen verteilt ist — jede mit eigenen Lehraussagen.

Unsere Antwort ist der Info-Hub: eine zentrale, fachlich geprüfte Wissensbasis, aus der alles gespeist wird — die App, unsere Kurse, unsere Materialien. Ein Inhalt wird einmal sorgfältig erstellt, geprüft und gepflegt — und erscheint dann überall in derselben Qualität.

AnspruchWas das konkret heißt
EinheitlichGleiche Aussagen in App, Kurs und Material — keine Widersprüche
AktuellJeder Inhalt trägt ein Datum, an dem er erneut geprüft wird. Nichts bleibt jahrelang unangetastet stehen.
BelegtJede Aussage stützt sich auf anerkannte Quellen — Bundesamt für Bevölkerungsschutz, Robert-Koch-Institut, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und weitere.
VerknüpftInhalte verweisen aufeinander, statt nebeneinanderher zu stehen.
BarrierefreiLeichte Sprache, Gebärdensprache, vorlesbare Inhalte — von Beginn an mitgedacht, nicht nachgerüstet.
Wie alles zusammenhängt

Unsere Angebote bilden einen Kreislauf

  • 1
    Aus der Kursarbeit entsteht didaktisch aufbereitetes Wissen — erprobt an echten Menschen mit echten Fragen.
  • 2
    Dieses Wissen fließt geprüft in den Info-Hub.
  • 3
    Der Info-Hub speist die App, die Materialien und die digitalen Lernmodule.
  • 4
    Diese Angebote erreichen Menschen — und führen zu neuen Kursen und neuen Fragen.

Deshalb ist der Info-Hub das Herzstück: Er ist der Grund, warum eine Aussage in unserem Kurs, in unserer App und in unserem Material dieselbe ist.

Qualitätssicherung

Der Weg eines Inhalts

Kein Inhalt entsteht nebenbei. Jeder durchläuft denselben Weg:

  • 1
    Themenwahl — teils durch unsere Fachgruppen, teils als Vorgabe der Organisation
  • 2
    Recherche auf Grundlage anerkannter Quellen
  • 3
    Faktencheck
  • 4
    Erstellung — verständlich aufbereitet, ohne den fachlichen Kern zu verlieren
  • 5
    Fachliche Freigabe durch eine benannte, qualifizierte Person — nicht durch das Team, das den Inhalt geschrieben hat
  • 6
    Veröffentlichung mit Quellenangabe und einem Datum, an dem der Inhalt erneut geprüft wird

Schritt fünf ist bei uns nicht verhandelbar. Wer über Erste Hilfe schreibt, muss dafür geradestehen können.

Fachbeirat und redaktioneller Beirat →

Machen Sie mit

Resilienz entsteht nicht alleine. Werden Sie Teil davon.

Es gibt viele Wege, die GzV zu unterstützen — ob mit Zeit, Expertise oder einer Spende.

App nutzen

Der Notfall-Navigator ist kostenlos, ohne Registrierung und sofort nutzbar — auch offline.

Zum Notfall-Navigator →

Projekt unterstützen

Mit einer Spende helfen Sie, Inhalte zu verbessern, Barrierefreiheit auszubauen und mehr Menschen zu erreichen.

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In Kontakt treten

Aus einer Hilfsorganisation, Kommunalverwaltung, einem Unternehmen — oder einfach neugierig? Wir freuen uns.

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